TOD.SEIN


Ein Film.

Aktuell planen wir eine Tour mit Film und Rahmenprogramm im Gepäck.
Auf Anfrage veranstalten wir für Gruppen, Vereine, Familien, Alleingeniesser ein individualisiertes Filmerleben.
Anfragen, Fragen, Kommentare zum Film und Rahmenprogramm an Micha Stuhlmann senden | micha@ko-koo.com

EINE NAHFILM-ERFAHRUNG IM ZWISCHENREICH


einmalig, nicht übertragbar, nur begrenzt in Sprache zu übersetzen, dafür tiefenwirksam, sinnlich und nachhaltend

Unser Film spielt mit der unterschwelligen Angst vor dem Tod und unseren allzu oft vergeblichen, manchmal auch verschrobenen Versuchen, diese Angst zu verdrängen, uns mit lustvollen Dingen oder logisch erscheinenden Konzepten abzulenken oder sie irgendwie in unser Leben zu integrieren. Und dabei gehen wir allzu oft dem kleinen geheimen Hoffnungsschimmer auf Unsterblichkeit auf den Leim, obwohl wir doch wissen: wir sind sterblich – und lebendig kommt hier keiner weg. Wir plädieren dafür, die Vergänglichkeit zu feiern – in jedem Augenblick und dabei zu leben.

Der Plot


Eine bunt gemischte Gruppe von Menschen (24-85J.) trifft an einem unbestimmten Ort zusammen. Beim festlichen Dinner verhandeln die Anwesenden Fragen rund um den Tod, das (Da-)Sein und Sterben. Dazwischen sehen wir die Menschen in alltäglichen Tableaus und als Porträts – sprechend oder schweigend in die Kamera blickend. Während die Gespräche an der Festtafel zunehmend verworrener und chaotischer werden, führt uns die Bild- und Klangsprache immer tiefer in die verborgenen Abgründe unserer (Nicht)-Existenz.

Das Ende


Die unterschwellige Angst vor dem Tod wird von unserer Gesellschaft mit allerlei Präventiv- Massnahmen besänftigt. Vorbeugen, versichern, vorsorgen – das kann jeder. Jeder kann etwas tun gegen Altern, Krankheit und Tod. Es liegt in unserer Verantwortung und passt perfekt in die Erlebnis- und Hochleistungsgesellschaft, in der Gefühle von Scheitern, Vergeblichkeit, Erfolglosigkeit keinen Resonanzraum bekommen.
Der Tod wird in unserer Gesellschaft zu einem Zwischenfall, zu einem nutzlosen, missglückten Umstand, der abgefangen und zu einem, zumindest vordergründigen, Happy End gebracht werden muss.

Produktion | Laboratorium für Artenschutz
Idee und Regie| Micha Stuhlmann
Kamera | Raphael Zürcher

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